Do-it-yourself
Juckt es Ihnen auch in den Fingern? Wenn Sie die ganze Fernsehwerbung von Hornbach, Bauhaus und Konsorten sehen? Möchten Sie ebenfalls Ihr Eigenheim verschönern? Sind Sie es leid, immer auf die gleichen Tapeten zu starren oder waren Sie immer schon der Ansicht, dass die nichttragende Wand entfernt werden könnte, um ein größeres Wohnzimmer zu realisieren? Möchten Sie Ihren eigenen Heimkinosaal haben, mit beweglicher Leinwand, Vorhängen und im Boden befestigten Kinositzen? Dann trauen Sie sich doch einfach, noch nie war es leichter, als halbwegs handwerklich versierter Internetnutzer, sich Heimwerkertipps zu beschaffen.
Möglich macht dies die rege Austauschkultur im Internet. Vor einigen Jahren wäre es gar nicht möglich gewesen, flächendeckend Tipps zu bekommen. Natürlich gab es Do-it-yourself Zeitschriften und Bücher, aber da musste man erst einmal die richtige Ausgabe zu seinem Problem finden und konnte auch keine Fragen stellen. Das ist heutzutage anders, wer sich in Heimwerkerforen anmeldet, bekommt meistens schnelle und effektive Hilfe (einfach die Trolle ignorieren) und auch Ratgeberseiten mit von Hobby-Autoren und Experten geschriebenen Anleitungen (wie bspw. Helpster.de oder Gute-Frage.net) lassen über Kommentarfunktionen einen Dialog zu.
Und wenn Sie ein fähiger Heimwerker oder hauptberuflicher Handwerker sind, können Sie über solche Portale teilweise sogar etwas Geld nebenbei verdienen – mit Wissen, das Sie schon haben und sich gar nicht mal aneignen müssen. Alles wozu Sie in der Lage sein müssen, ist einen klar verständlichen Text zu schreiben. Dieser muss keinen Literaturnobelpreis erlangen, sondern dem Leser klare Hilfestellung bieten. So machen Sie ohne viel Mühe ein paar Euro zusätzlich im Monat und können sich sogar Autor nennen.

